Ultraschalluntersuchung der Eileiter

Sind die Eileiter durchgängig?

Eine Voraussetzung für die Schwangerschaft auf natürlichem Weg ist die Durchgängigkeit der Eileiter. Ihre Überprüfung mit Hilfe eines speziellen Ultraschalls ist nicht so aussagekräftig wie eine entsprechende Untersuchung durch eine Bauchspiegelung. In vielen Fällen reicht es aber aus, sich auf diese Weise über den Zustand der Eileiter zu informieren.

Die Untersuchung erfolgt ohne Narkose. Es wird zunächst ein feiner Katheter in die Gebärmutter eingeführt und anschließend durch Aufblasen eines kleinen Ballons am Herausrutschen gehindert („geblockt“). Durch diesen Katheter werden ca. 10 ml einer Flüssigkeit gespült, die viele winzige Luftbläschen enthält, welche man im Ultraschall sehr gut als hellen Reflex erkennen kann.

Bei durchgängigen Eileitern sieht man die Flüssigkeit rechts und links aus der Gebärmutter in die freie Bauchhöhle austreten (siehe Bild). Oft erkennt man sogar Flüssigkeitsansammlungen an den Eierstöcken. Die Patientin kann diese Untersuchung auf dem Bildschirm mitverfolgen.

Nach der Untersuchung wird der Katheter wieder entfernt. Die Flüssigkeit, welche in den Bauchraum gelangte, wird vom Körper binnen kurzer Zeit aufgenommen und abgebaut.

Digitale Illustration des weiblichen Fortpflanzungssystems, die die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke in Blau vor einem dunklen Hintergrund zeigt.
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