Endometriose: Schulungsprogramm
Die Endometriose ist eine gutartige Erkrankung, die mit schmerzhaften Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut einhergeht, die auch außerhalb der Gebärmutter (im Bauchraum) zu entzündlichen Prozessen führen können. Häufige Begleiterscheinung dieser Erkrankung sind chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Fruchtbarkeit (hier finden Sie mehr dazu).
Demzufolge sind viele Frauen in unserer Sprechstunde von der Endometriose betroffen und wir verweisen daher gerne auf eine von der Medizinischen Hochschule Hannover initiierten Studie, die sich an betroffene Frauen richtet und ihnen Möglichkeiten zum Umgang mit dieser chronischen Erkrankung bietet.
Dazu ein Auszug aus der Presseerklärung:
Das Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bietet ein anderthalbtägiges Schulungsprogramm für Frauen an. „Die Frauen werden nicht nur umfassend über die Erkrankung informiert, sie bekommen vor allem Fähigkeiten zur Schmerzbewältigung und zum Selbstmanagement an die Hand“, erklärt Dr. Iris Brandes, Leiterin einer Studie, die begleitend zum Schulungsprogramm durchgeführt wird.
Das Schulungsprogramm wird durch eine dreijährige, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Studie begleitet, die die Wirksamkeit des Programms nachweisen soll. Die Studie vergleicht Frauen, die an der Schulung teilgenommen haben mit einer Kontrollgruppe von Frauen, die nicht, bzw. erst später an der Schulung teilnehmen und zunächst nur den Fragebogen ausfüllen müssen.
Für diese Gruppe werden dringend betroffene Frauen gesucht! Um einen Vergleich zur Schulungsgruppe herstellen zu können, werden ebenfalls betroffene Frauen gesucht, die momentan nicht an der Schulung teilnehmen können. Eine Schulungsteilnahme kann dennoch bei Bedarf im Jahr 2010 erfolgen. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig.
Wenngleich die Studie von der Medizinischen Hochschule Hannover ins Leben gerufen wurde, finden die Schulungstermine jedoch bundesweit statt.
Anmeldung für die Teilnahme an der Kontrollgruppe in der Studienzentrale Hannover, bei Dr. Iris Brandes unter Telefon (0511) 532-9834 (brandes.iris@mh-hannover.de) oder bei Beate Wunderlich unter Telefon (0511) 532-6826 (wunderlich.beate@mh-hannover.de)
Am 11. Mai 2009 um 16:48 Uhr
Hallo, ich weiss seit ca. 1 Jahr das ich Endometriose habe. Festgestellt wurde es, da mir eine Zyste entfernt werden musste. Habe schon immer Probleme mit meiner Regel gehabt, habe aber ohne Probleme zwei Kinder bekommmen. Deswegen denkt meine Ärztin das ich die Endo erst später bekommen habe. Nach der Bs muss ich nun die Pille nehmen (Valette),vertage sie nicht gut, Dauerkopfschmerz, Zwischenblutungen und Gewichtszunahme, dazu kommt noch das ich absolut lustlos bin und manchmal zu nichts zu gebrauchen bin. Würde mich über Ratschläge freuen.
Am 22. Juli 2009 um 09:13 Uhr
Hallo!
Ich habe da mal eine Frage!
Ich habe auch Endometriose!Wurde deswegen auch schon operiert.Um genau zu sein am 17.März 09.
Vor zwei Monaten war ich beim Frauenarzt da ich die Pille abgesetzt habe da wir Kinderwunsch haben.
Und der Frauenarzt musste feststellen das die Endometriose trotz ein paar Monate vorher durch die Op entfernten Herde wieder da ist.
Jetzt zu meiner Frage meine Periode ist seit zwei Wochen überfällig aber ich habe schon 2 Schwangerschaftstest gemacht und die haben alle negativ angezeigt.
Ich habe mich viel im Internet belesen und von Frauen gehört das ein Schwangerschaftshormon manchmal sehr lange braucht bis es im Urin feststellbar ist bzw kann es auch sein das es durch die Endometriose nicht feststellbar ist?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen da ich im Moment sehr verwirrt bin.
Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
Am 22. Juli 2009 um 10:22 Uhr
Nein, die Endomtriose hat keinen Einfluss auf den Anstieg des Schwangerschaftshormons. es ist zwar schon so, dass eine Schwangerschaft eine häufige Ursache für eine ausbleibende Blutung darstellt, jedoch gibt es auch einige andere, die meist hormonell bedingt sind und von vorübergehender natur. Sollte die Blutung sehr lange ausbleiben oder Sie beschwerden bekommen, dann sollten Sie sich vorsichtshalber bei Ihrem Frauenarzt melden
Am 25. Januar 2010 um 12:11 Uhr
Hallo und zwar habe ich schon etwas länger probleme mit meinem unterleib.ich habe vor 4 jahren ein gesunden jungen zur welt gebracht .seid dem hatte ich leider nur Fehlgeburten und die Aussicht auf ein 2 Kind wir mittlerweile aussichtslos.Ich hatte seid der letzten ss vor 4 jahren 5 Fehlgeburten innerhalb der letzten 2 Jahre.ich wurde letztes jahr im julie am rechten eierstock operiert da wurde mir eine zyste entfernt.meine frage ist jetzt ich habe seid ca 4 monaten einen unregelmäßigen zyklus.habe seid meiner letzten periode die ich vom 01.01.2010-06.01.2010 hatte starke unterleibsschmerzen auf der linken seite.und habe zwischendurch starke schmerzen in der nieren gegend.meine frage ist kann es sein d as ich endo habe???