Deutsche Klinik Bad Münder

Zentrum für IVF und Reproduktionsmedizin – Bad Münder – Hannover
 
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Ausschabung

Ausschabung der Gebärmutter
Bei der Ausschabung wird die Gebärmutterschleimhaut in einer kurzen Narkose aus der Gebärmutter entfernt. Der Eingriff wird auch als „Abrasio“ oder „Kürettage“ bezeichnet. Es wird dabei nur der Anteil der Schleimhaut entfernt, welcher sich im Verlauf des Zyklus aufbaut und mit der Menstruation normalerweise wieder abblutet.

In den allermeisten Fällen wird eine solche Abrasio bei Blutungsstörungen oder sehr hoch aufgebauter Schleimhaut (Polypen) durchgeführt. Dann geht diesem Eingriff meist eine Gebärmutterspiegelung in gleicher Narkose voraus, um mögliche Ursachen genau erkennen und behandeln zu können.

Eine Kürrettage erfolgt auch dann, wenn eine Fehlgeburt eintritt. Da sich während der Schwangerschaft die Schleimhaut sehr hoch aufbaut und die Schwangerschaft auch bei einer Blutung meist nicht von alleine vollständig ausgestoßen wird, ist es notwendig, verbliebenes Gewebe zu entfernen, da sonst die Gefahr von Entzündungen besteht.

Bei diesem Eingriff wird zunächst der Gebärmutterhals etwas geweitet und anschließend mit einer Art Löffel die weiche Schleimhaut aus der Gebärmutterhöhle „geschabt“. Dieser Eingriff dauert meist nur wenige Minuten und nach ca. 2-stündiger Überwachung kann die Patientin (in Begleitung) wieder nach Hause entlassen werden.