Deutsche Klinik Bad Münder

Zentrum für IVF und Reproduktionsmedizin – Bad Münder – Hannover
 
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IVF

Vorgehen: Nach hormoneller Anregung der Eibläschenreifung (1) werden reife Eizellen durch eine ultraschallgesteuerte Entnahme (2) aus den Eierstöcken gewonnen (Punktion). Anschließend werden sie in einem Reagenzglas (in vitro) außerhalb des Körpers mit den aufbereiteten Samenzellen des Partners zusammengebracht (3). 18 – 24 Std. später läßt sich an der Bildung von zwei Vorkernen (männlicher und weiblicher Pronukleus) erkennen, ob ein Spermium in die Eizelle eingedrungen ist und eine Befruchtung stattgefunden hat (4). Bis zu drei Eizellen im Vorkernstadium werden dann weiter kultiviert. Es kommt innerhalb der nächsten 24 Std. zu mehreren Zellteilungen (5).

Nach 2-3 Tagen können die herangereiften Embryonen – meist im Vier- bis Acht-Zell-Stadium – in die Gebärmutterhöhle zurück übertragen werden (Embryotransfer)(6).

Indikation

  • Transportstörung der Eileiter (tubare Sterilität)
  • Endometriose
  • immunologisch bedingte Sterilität (Spermatozoen-Antikörper)
  • idiopathische (= ungeklärte) Sterilität nach erfolgloser Vorbehandlung

Erfolgsraten
Die Geburtenrate beträgt bei den von uns behandelten Patientinnen kumulativ 60 – 70 % nach 3 – 4 Behandlungen. Mehr Informationen zu den Erfolgsraten finden Sie in unserem speziellen Kapitel zu diesem Thema.